Blog über Versicherungen und Finanzen

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Private Krankenversicherung: Absicherung im Krankheitsfall

10 Februar 2015 von Heidi Oehlmann / in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner

Wie wertvoll die eigene Gesundheit ist, wird einem erst bewusst, wenn ein Krankheitsfall eingetreten ist. Deshalb ist es wichtig, sich schon vorher Gedanken über die Absicherung im Falle einer Krankheit zu machen. Die Krankenversicherung gehört seit 2009 zwar zu den Pflichtversicherungen. Dennoch sollte sie nicht als Pflicht gesehen werden. Sie schützt jeden Versicherten im Krankheitsfall vor hohen Kosten, die für notwendige Behandlungen und Medikamente anfallen. Wer schon einmal richtig krank war, weiß, wie teuer solche Behandlungsmaßnahmen sein können. Im Gegensatz zu Arbeitnehmern, deren Einkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt und sich nur gesetzlich versichern können, haben Selbstständige und Arbeitnehmer die Wahl, ob sie sich privat oder freiwillig gesetzlich versichern möchten. Fällt die Entscheidung auf eine private Krankenversicherung, muss natürlich auch der Tarif auf den Versicherten zugeschnitten sein.

Maßgeschneiderte Absicherung

Im Gegensatz zu der gesetzlichen Krankenversicherung kann die private Krankenversicherung an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Vom Basistarif, der in etwa so aufgebaut ist, wie die Leistungen der Gesetzlichen, bis zum Komforttarif kann sich der Versicherte seinen Tarif heraussuchen. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit der freien Arztwahl, Heilpraktikerbehandlungen und Versicherungsschutz im Ausland können in den Tarif eingeschlossen werden, es kann auf die Zuzahlungen für Medikamente verzichtet oder der Verdienstausfall bei Krankheit abgesichert werden. Natürlich kosten die Tarife der privaten Krankenversicherung, mit höherer Leistung auch etwas mehr, als die Basistarife. Um die monatliche Belastung etwas geringer zu halten, kann auch ein Tarif mit einem Selbstbehalt gewählt werden. Auch hier gibt es Unterschiede, welche Leistungen im Selbstbehalt eingeschlossen sind. In manchen Tarifen gilt der Selbstbehalt nur für Medikamente, andere Versicherer beziehen auch Behandlungskosten mit ein. Natürlich sollte die Höhe des Selbstbehaltes gut durchdacht und immer bezahlbar sein.

Vorteile der privaten Krankenvollversicherung

Der größte Vorteil der privaten Krankenversicherung ist, dass der Beitrag nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Eintrittsalter bemessen wird, ganz gleich, um welchen Privatversicherer es sich handelt. Das ist bei jeder privaten Krankenversicherung, beispielsweise auch bei der SIGNAL Krankenversicherung, gleich. Umso jünger jemand ist, der sich privat versichern möchte, desto günstiger ist der Beitrag. Wer freiwillig in der Gesetzlichen versichert ist, muss sein Einkommen jedes Jahr der Krankenkasse offen legen. Diese berechnet anhand der Einkommenshöhe den Beitrag jedes Jahr neu. Natürlich kann es in der privaten Krankenversicherung zu Beitragserhöhungen kommen. Jedoch muss das Einkommen nicht offenbart werden und bei einer Erhöhung besteht die Möglichkeit, den Tarif zu wechseln. Ein weiterer Vorteil sich privat zu versichern ist, dass die langen Wartezeiten, die gesetzlich versicherte in Kauf nehmen müssen, um einen Termin beim Spezialisten zu bekommen, wegfallen. Der Versicherte braucht bei der Terminvergabe nur sagen, dass er privat versichert ist und schon bekommt er den Termin viel früher als jemand, der gesetzlich versichert ist. Aber auch Arbeitnehmer können ihren Versicherungsschutz durch eine Zusatzkrankenversicherung aufstocken. Mit leistungsstarken Zusatzversicherungen können Versicherte sich einen zusätzlichen Schutz zu der Gesetzlichen aufbauen.
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Der Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 10. Februar 2015 um 18:28 und befindet sich in der Kategorie Versicherungen und Finanzen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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