Blog über Versicherungen und Finanzen

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Kredite für den schmalen Geldbeutel

23 November 2016 von Gastartikel eines Kooperationspartners

Euro-150x150 in Kredite für den schmalen GeldbeutelWas tun, wenn man in eine finanzielle Schieflage gerät, aber der Hausbank das vorhandene Einkommen nicht ausreicht, um einen Kredit zu gewähren? Oder wenn die Bank nur Kredite vergibt, die den Bedarf bei Weitem überschreiten und damit eine unnötige Belastung darstellen? In solchen Fällen heißt die Lösung Minikredit. Man leiht sich die benötigte Kleinsumme, kann sie in wenigen Raten oder per Einmaltilgung in kürzester Zeit zurückbezahlen und vermeidet damit lange Verbindlichkeiten.

Warum vergeben Banken keine Kleinkredite?

Anbieter von Minikrediten findet man vorrangig online. Zwar entfallen bei dieser Form der Kreditanfrage persönliche Beratungsgespräche in der Filiale, dafür stehen aber Ansprechpartner im Kundenservice per E-Mail und Telefon zur Verfügung. Es ist ratsam, von diesem Angebot Gebrauch zu machen, um sich ausführlich zu informieren. Dort erhält man Auskunft über Zinsen, Laufzeiten, Tilgungsmöglichkeiten und Bedingungen für eine Bewilligung. Außerdem leiht man sich das Geld mit einem besseren Gefühl, als wenn der ganze Prozess komplett anonym abliefe.

Bei großen Finanzinstituten hingegen muss man für ein persönliches Gespräch Termine vereinbaren. Diese korrelieren nicht immer mit den eigenen Arbeitszeiten oder Tagesabläufen. Zudem vergeben die wenigsten traditionellen Filialbanken Minikredite. Also Kreditsummen unter 1.000 Euro mit kurzer Laufzeit. Bei einer klassischen Filialbank muss also einen Kreditvertrag über eine, vielleicht ungewünscht, hohe Summe und längere Laufzeit abschließen. Vorausgesetzt, der Kreditantrag wird überhaupt bewilligt. Zwar klingen die aktuellen Niedrigzinsen auch bei großen Kreditsummen verlockend. Auf die längere Laufzeit und den höheren Betrag angerechnet, fallen sie aber dennoch ins Gewicht. Zudem sollte beachtet werden, dass nicht selten die genannten Zinsen bonitätsabhängig sind.

Kleinkredite und Minikredite sind für Banken nicht lukrativ

Der Grund, warum Banken keine Kleinkredite vergeben, ist so banal wie logisch: Sie verdienen an der Vergabe von Minikrediten schlichtweg zu wenig. Besonders zu Zeiten niedriger Zinssätze. Da Bankinstitute gewinnorientiert arbeiten und aus jeder Kreditvergabe mit einem Plus herausgehen, möchten sie natürlich möglichst hohe Summen bei möglichst langer Laufzeit verleihen. Das maximiert die Gewinnchancen, da mit jeder Tilgungsrate Zinsen zurück in den Geldverkehr fließen. Je höher also der verliehene Betrag, desto höher die zurückerhaltene Summe. Oder umgekehrt: Je kleiner der Kredit, desto geringer die Gewinnspanne.

Marktlücke Minikredit

Diese Angebotslücke schließen Anbieter von Minikrediten. Zwar wird hier die niedrigere Gewinnmarge über teilweise leicht höhere Zinssätze ausgeglichen, als sie Großbanken anbieten. Doch durch die verringerte Tilgungszeit fallen für den Kreditnehmer trotzdem niedrigere Belastungen an. Wichtig ist, dass man sich als Kunden für einen seriösen Anbieter entscheidet, sich also vorab gründlich informiert. Oftmals wird schon dabei deutlich, dass hinter vielen Minikreditanbietern klassische Banken stecken. Entweder selbst als Anbieter oder sie arbeiten mit einem externen Finanzinstitut zusammen. Mit dem Minikreditangebot schließen also viele Banken selbst die von ihnen in den Filialen nicht angebotene Marktlücke. So oder so bleibt ein Minikredit für den Kunden aber eine vorteilhafte Lösung auf kleinere Finanzschwächen.

Der Beitrag wurde geschrieben am Mittwoch, 23. November 2016 um 12:53 und befindet sich in der Kategorie Versicherungen und Finanzen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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