Blog über Versicherungen und Finanzen

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Aktienhandel auch für kleine Budgets

16 August 2017 von Gastartikel eines Kooperationspartners

Kurs-150x150 in Aktienhandel auch für kleine Budgets Zahlreiche Menschen sind der Ansicht, dass man recht viel Geld besitzen muss, wenn man in Aktien investieren möchte. Das ist aber nicht richtig. Aktien sind in der Regel für Personen, die ihr Geld vermehren möchten – die tatsächlich zur Verfügung stehende Menge spielt dabei aber keine wesentliche Rolle. Fakt ist: Aktien sind eine Alternative zu klassischen Veranlagungen geworden; Sparbücher oder Festgeldkonten werden mit derart niedrigen Zinssätzen bestückt, sodass sich viele Menschen nach einer anderen Möglichkeit umsehen, damit sie ihr Erspartes vermehren können.

In Einzelwerte oder Investmentfonds investieren?

Dem Anleger stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, wenn er sein Geld in Aktien investieren möchte: Einerseits investiert man in den Einzelwert, also erwirbt Aktien eines Unternehmens, andererseits kann das Geld auch in einen Investmentfonds fließen. Wer sich für das Einzelwert-Investment entscheidet, erwirbt Aktien von mehreren Unternehmen und profitiert von steigenden Kursen oder Dividendenausschüttungen. Liegt die Aktie einer Firma bei 50 Euro, so sind 500 Euro notwendig, wenn zehn Stück gekauft werden sollen. Entscheidet sich der Anleger für den Erwerb, so muss er auch Transaktionskosten bezahlen, die in der Regel bei 5 Euro/Trade liegen und direkt vom Broker abgezogen werden. In diesem Fall benötigt der Anleger also 505 Euro, damit er die Aktien kaufen kann. Kommt es zu einer Dividendenausschüttung, so erhält der Anleger – für jede einzelne Aktie, die er erworben hat – Geld. Liegt die Dividende bei 2 Euro, so profitiert der Anleger von den Kursgewinnen und einer zusätzlichen Ausschüttung von 20 Euro. Entscheidet man sich für einen Investmentfonds, so erhält der Anleger Anteile des Fondsvermögens. Pro Monat werden dann 20 Euro, 50 Euro oder 100 Euro einbezahlt; am Ende darf sich der Anleger, sofern es keine unvorhergesehenen Ereignisse gibt, über stattliche Zugewinne freuen – hier können Sparbücher, Festgeld- oder Tagesgeldkonten nicht mithalten. Vor allem sind Investmentfonds für Anleger geeignet, die einerseits nur wenig Geld investieren möchten, andererseits auch kein hohes Risiko eingehen wollen. Da sich in einem derartigen Fonds zahlreiche Aktien von mehreren Gesellschaften befinden, besteht eine breite Streuung (Diversifikation), sodass ein automatisch geringeres Risiko vorliegt.

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Der Verwaltungsaufwand ist minimal

Auch wenn viele Leute die Meinung vertreten, dass Aktien nur für Anleger sind, die auch viel Geld investieren können, so entspricht diese Ansicht nicht der Realität. Selbst dann, wenn man keinen gut gefüllten Geldbeutel hat, kann man in Aktien investieren und dafür sorgen, dass das Vermögen steigt. Schlussendlich sind Aktien eine liquide und somit sehr schnell veräußerbare Anlageklasse. Der Verwaltungsaufwand, der im Zuge des Handels entsteht, ist minimal. Der Anleger benötigt gerade einmal einen Computer, einen Zugang zum Internet und ein Depot bei einem Broker. Natürlich sollte der Anleger im Vorfeld Informationen einholen und sich ein Basiswissen aneignen – wird das Geld in Aktien investiert, so muss man sich auch bewusst sein, dass es zu Verlusten kommen kann. Vor allem dann, wenn sich der Anleger für Einzelwerte entscheidet, sollte er auf eine breite Streuung achten.

Der Beitrag wurde geschrieben am Mittwoch, 16. August 2017 um 13:52 und befindet sich in der Kategorie Versicherungen und Finanzen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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