Blog über Versicherungen und Finanzen

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Absicherung von Brandschäden

24 April 2014 von Heidi Oehlmann / in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner

Brände gehören zu den häufigsten Schadenursachen in Wohnräumen. Das Ausmaß eines Brandes kann enorm sein. Durch ein Feuer können ganze Häuser zerstört werden. Deshalb ist es besonders wichtig, sein Hab und Gut vor Feuer- und Brandschäden durch eine entsprechende Versicherung zu schützen. Ohne eine Absicherung ist im Falle eines Brandschadens der gesamte Besitz einfach weg.

Welche Ursachen führen zu einem Brand?

Eine der häufigsten Gefahren für einen Brand sind elektrische Geräte, die in jedem Haushalt vorhanden sind. Besonders gefährlich sind Heizgeräte, Heizkissen, Heizdecken und Bügeleisen. Auch die Vergesslichkeit der Bewohner kann tückische Folgen haben, wenn beispielsweise der Herd vergessen wird, auszuschalten oder eine Kerze unbeaufsichtigt ist und umfällt. Selbst das Rauchen führt häufig zu Bränden, wenn ein Streichholz nicht richtig ausgemacht oder im Bett geraucht wird, und der Raucher im schlimmsten Fall dabei einschläft.

Die Versicherungssumme bestimmen

Eine Feuerversicherung ist ein Bestandteil in jeder Haushaltsversicherung. Die Haushaltsversicherung schützt alle beweglichen Einrichtungsgegenstände. Hausbesitzer sollten unbedingt eine Wohngebäudeversicherung haben. In der Wohngebäudeversicherung ist ebenfalls eine Versicherung gegen Feuer- und Brandschäden enthalten. In der Gebäudeversicherung sind alle fest verankerten Gegenstände versichert. Um ausreichend versichert zu sein, sollte der Versicherungsnehmer vor Abschluss einer Versicherung den Wert seines Hausrates und Hausbesitzer zusätzlich den Wert ihres Hauses bestimmen. Am besten wird dazu eine Liste erstellt. Werden diese Werte einfach nur geschätzt, kann es schnell passieren, dass man unterversichert ist. Gerade die Summe des Hausrates wird leicht unterschätzt.

Was ist bei einem Brandschaden zu tun?

Nach Schadeneintritt muss der Schaden natürlich der Versicherung gemeldet werden. Dazu muss unbedingt eine Auflistung der Gegenstände gemacht werden, die beschädigt oder komplett zerstört worden sind. Wurde vor Versicherungsbeginn bereits eine Auflistung aller vorhandenen Gegenstände gemacht, ist es für den Versicherten einfacher, die Liste mit den noch existierenden Dingen abzugleichen. Damit die Auflistung nicht auch Opfer eines Feuers wird, sollte sie an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Sind keine Notizen vorhanden, ist es schwierig alle zerstörten Sachen aus dem Stegreif aufzuschreiben, besonders wenn sie nicht mehr erkennbar sind. Keinesfalls dürfen defekte Gegenstände einfach entsorgt werden. Am besten werden zunächst Beweisfotos gemacht und die Dinge so lange aufbewahrt, bis der Schaden durch die Versicherung abgewickelt wurde. Oftmals schicken Versicherer vor der Schadenregulierung einen Gutachter an den Ort des Geschehens, der sich von dem Schaden überzeugen muss.

Was ist zu tun, wenn der Versicherer nicht zahlen will?

Bei einigen Versicherungsgesellschaften läuft die Schadenregulierung ganz problemlos ab. Aber es kann auch mal vorkommen, dass der Versicherer, in Zeiten, in denen immer mehr Menschen versuchen ihre Versicherung zu betrügen, an eine Eigenbrandstiftung oder an eine arglistige Täuschung glaubt. Grundsätzlich muss der Versicherer nach der deutschen Rechtsprechung zwar eine Eigenbrandstiftung nachweisen. Wenn das Feuer durch eine Ursache entstanden ist, für die der Versicherungsnehmer nichts kann, hat er zwar nichts zu befürchten. Dennoch wird durch die ausgiebige Prüfung die Schadenregulierung in die Länge gezogen. Für Menschen, die alles verloren haben und vielleicht nicht wissen, wo sie ohne das Geld der Versicherung hin sollen, ist dies eine echte Geduldsprobe.
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Der Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 24. April 2014 um 11:14 und befindet sich in der Kategorie Versicherungen und Finanzen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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